In den vergangenen Tagen wurde eine weitere Studie zu Google+ veröffentlicht, in dieser Studie wurden 14.536.129 Nutzerprofile untersucht. Laut dieser Studie ist zum Beispiel der Anteil der weiblichen Nutzer von 28 auf 30% angestiegen. Neben verschiedenen anderen Erkenntnissen stell die Studie fest, dass 83% der Google+ Nutzer durch Inaktivität auffallen.
Diese Zahl kann man kaum glauben, wenn ich mal in meinen Stream schaue, würde ich fast ein gegenteiliges Ergebnis annehmen. Zu der Studie muss allerdings gesagt werden, dass sie lediglich einen kurzen Zeitraum berücksichtigt, die Daten wurden zwischen dem 16. und 18. August erhoben. Darüber hinaus kann eine solche Studie immer nur öffentliche Daten berücksichtigen. Beiträge, die nicht öffentlich geteilt wurden, können auch nicht erfasst werden, ob ein Nutzer viele fremde Beiträge kommentiert, ist ebenfalls nicht erkennbar. Demzufolge ist “inaktiv” laut Studie nicht wirklich gleichzusetzen mit “tatsächlich inaktiv”.
Wir wissen allerdings sicher alle, wie viel wir von Studie und Statistiken halten können, letzten Endes zählt allein das Erlebnis jedes Einzelnen. Und hier muss ich festhalten, dass das Nutzungserlebnis bei Google+ für mich von Anfang an weit über dem liegt, welches ich jemals bei Facebook erzielen konnte.